Health share - Gesundheit teilen

IHRE SPENDE HILFT NEUROLOGISCH ERKRANKTEN IN GAMBIA

Wem wollen wir helfen? 

Das Edward Francis Small Teaching Hospital (EFSTH) ist das zentrale Krankenhaus der Hauptstadt Banjul im westafrikanischen Staat Gambia. 

Das staatliche Krankenhaus an dem July 22 Drive (früherer Name Independence Drive) gilt mit 540 Krankenhausbetten als das modernste des Landes und wurde unter britischer Kolonialverwaltung schon 1853 gegründet.

Heath-Share steht für Gesundheit teilen. 

Viele Menschen haben das Bedürfnis, das Wohlbefinden anderer zu steigern, sogar das von völlig Fremden.

Die Reichsten Afrikas, 0,0001% besitzen 40% des Vermögens des gesamten afrikanischen Kontinents. Die drei vermögendsten Milliardäre des Landes haben mehr Kapital als die unteren 50% der Gesamtbevölkerung Afrikas, etwa 650 Millionen Einwohner. Die Weltbank geht davon aus, dass im Jahr 2030 87 % der Ärmsten der Welt in Afrika wohnen werden, wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen.

Psychische und neurologische Erkrankungen sind eine führende, aber vernachlässigte Quelle für Morbidität und Mortalität in Afrika südlich der Sahara. Die Behandlungslücke ist groß: Nur 10 % der Menschen mit derartigen Störungen in Niedrigeinkommensländern erhalten Zugriff zu evidenzbasierten Therapien. Gründe dafür sind unter anderem das fehlende Bewusstsein für die Belastung durch psychische und neurologische Erkrankungen und die mangelnde Evidenz zur Unterstützung der Entwicklung, Anpassung und Implementierung effektiver und praktikabler Behandlungen. In einigen Ländern Afrikas, wie beispielsweise in Gambia, gibt es sogar überhaupt keine neurologische Versorgungskräfte. Ungenügende staatliche Finanzierungen und Forschungseinrichtungen erschweren die klinischen Missstände. Es fehlt an subspezialisierten neurologischen Diensten (neurologische Rehabilitation, EEG, EMG, Neuropathologie und Schlaganfallstationen). Basis Medikamente, die für neurologische Störungen verwendet werden, sind unter Umständen nicht verfügbar oder zu teuer. Auch mangelt es an grundlegenden Dingen, wie Mülleimern und Kühlschränken, um vorhandene Medikamente zu lagern. 

Die finanziellen Einschränkungen werden in dem städtischen Krankenhaus in Banjul und einer kleinen ländlichen Klinik in Brikama in Gambia deutlich sichtbar. In diesen Häusern mangelt es sowohl an der rechtzeitigen Bereitstellung von teuren Ressourcen, wie z.B. einem dringenden CT, als auch die kontinuierliche Versorgung mit spezielleren Verbrauchs-materialien, wie z.B. an EKG-Papier. 

70%

aller Schlaganfälle könnten verhindert werden

Nur 10%

der Menschen mit neurologischen Störungen erhalten in Niedrigeinkommensländern Zugriff zu evidenzbasierten Therapien. 

28,5%

Reichweite der spendenden Bevölkerung (DE) im Jahr 2020. 

Gemeinsam Leben retten!

Das Lehrkrankenhaus in Banjul hat selbst eine große Mission. „EFSTH soll in eine Weltklasse-Gesundheitseinrichtung  verwandelt werden, indem sie hochkarätiges Personal einstellen und halten, Standards für die höchste Qualität des Lehrens und Lernens im Gesundheitswesen einführen und einhalten und eine Umgebung der Ruhe aufrechterhalten, die sowohl zum Lernen als auch zur Erholung einlädt.“ 

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass afrikanische Länder südlich der Sahara über notwendige finanzielle Mittel zur Überwindung der aufgeführten Lücken auch in Zukunft verfügen werden.